Die Faust im Nacken (On the Waterfront)
Der Hafenarbeiter und Ex-Boxer Terry Malloy (Marlon Brando) lockt aus Loyalität zu seiner Gewerkschaft, die auf den Docks uneingeschränkt das Sagen hat, einen Freund in eine Falle. Dass der korrupte Gewerkschaftsboss Johnny Friendly (Lee J. Cobb) den unbequemen Kritiker kurzerhand ermorden lässt, stürzt Terry aber in eine tiefe Gewissenskrise. Er geht zu Pater Barry (Karl Malden), der schon lange predigt, dass die Gewerkschaft eher der Mafia ähnelt, und dafür wirbt, die Verantwortlichen bei der Polizei anzuzeigen. Als Terry sich dann noch in die Schwester des Opfers verliebt und sein Bruder ermordet wird, bleibt ihm nichts als zu kämpfen. Elia Kazans «Die Faust im Nacken» (US 1954) ist bei aller künstlerischen Brillanz ein Filmklassiker, der nie unumstritten war. Viele sahen in ihm eine Rechtfertigung seiner Macher für ihre Zusammenarbeit mit dem Kommunistenjäger Joseph McCarthy wenige Jahre zuvor
