Museums-Check mit Markus Brock. Hamburger Bahnhof, Berlin
Der Hamburger Bahnhof in Berlin zählt zu den spannendsten Häusern für Gegenwartskunst. In der hochkarätigen Sammlung sind Pioniere wie Joseph Beuys, Andy Warhol und Isa Genzken vertreten. Markus Brock spricht mit dem Direktor der Nationalgalerie Berlin, Udo Kittelmann, und begrüsst als prominenten Gast die Schauspielerin Christiane Paul. Der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart wurde 1996 im spätklassizistischen Kopfbahnhof als Teil der Berliner Nationalgalerie eröffnet. Das Museum zeichnet die vielfältigen Entwicklungen in der Kunst seit 1960 nach: die Umbrüche in der Malerei, die Wandlung der klassischen Skulptur in die Objektkunst und die zunehmende Bedeutung von Fotografie, Video und Film. Ausgangspunkt war die Privatsammlung des Unternehmers Erich Marx, deren Herzstück fünf Pioniere des 20. Jahrhunderts sind: Joseph Beuys, Anselm Kiefer, Robert Rauschenberg, Cy Twombly und Andy Warhol. Das Environment «Das Kapital Raum 1970–1977», 1980 von Beuys für die Venedig-Biennale geschaffen, ist dort dauerhaft installiert
