Echtes Leben. Gott statt Drogen

Während am Wochenende andere Jugendliche noch Party machen, steht der 17-jährige Rainer wie jeden Morgen um 6 Uhr auf und beginnt seinen Tag mit einem Gebet. Er lebt auf einem «Bauernhof der Hoffnung», der «Fazenda da Esperanca». Nicht ganz freiwillig, er hat Mist gebaut. Die Regeln dort sind allerdings hart: vorgegebener Tagesablauf, immer auf dem Gelände bleiben, kein Facebook oder WhatsApp, morgens und abends gemeinsames Gebet. Auch seine Familie darf ihn in den ersten drei Monaten nicht besuchen. Noch vor kurzem führte er ein wildes Leben: Partys, auch Drogen. Ein Freund der Familie stellte dann einen Kontakt zur «Fazenda» her. Kann Religion helfen, eine Drogensucht zu bekämpfen? Genau davon sind die Gründer der «Fazenda» überzeugt. Hier sollen Drogenabhängige nicht nur von ihren Süchten loskommen, sondern einen radikalen Neuanfang wagen. Das klosterähnliche Leben soll die Menschen innerlich auf dieses neue Leben vorbereiten