CH:Filmszene. Apfel und Vulkan

Fabienne ist schwer krank und hat nicht mehr viel Zeit. Sie stellt sich ihrem Schicksal ohne Tabus. Ihre grösste Sorge gilt ihren zwei kleinen Töchtern. Von ihrer Freundin und Filmemacherin Nathalie will sie erfahren, wie diese als Kind mit dem Tod des Vaters und des Bruders umgegangen ist. Sie will verstehen, was ihre Kinder bald erleben werden. Nathalies Vater starb als sie zehn war an einem Herzinfarkt. Der Bruder war ihr Held. Eines Tages verschwand er im Wald, kam nicht zurück. Nathalies Sicht auf ihre Kindheit hat sich zu einer Geschichte verfestigt. Diese Geschichte reicht aber nicht mehr aus, um Fabiennes Fragen zu beantworten. Die beiden Freundinnen begeben sich auf eine Reise in die Welt der Erinnerungen und des Vergessens. Fabienne um sich auf das Sterben vorzubereiten, Nathalie um sich dem Leben zu stellen. Der einfühlsame Dokumentarfilm (CH 2018) ist zugleich eine poetische Sterbe- als auch Lebensbegleitung