Burgen. Bollwerk Burg (2/2)
Uneinnehmbare Festung, Heimstätte der Schönen und Reichen, machtstrotzender Prachtbau: Europa ist von Burgen übersät. Bis heute regen diese stummen Zeugen des Mittelalters die Fantasie an. Für den Menschen sind sie Portale in eine weit entfernte Welt und in eine Zeit, in der Burgen entscheidend waren für die Ränkespiele und Kriege der Mächtigen. Burgen wurden genutzt, um einzelne Regionen, sogar ganze Reiche zu sichern. Im Frühmittelalter gab es noch kaum Belagerungsgerät, um die kolossalen Mauern zu durchbrechen. Dennoch fanden Angreifer Mittel und Wege, um eine Burg zu erobern: Wer den längeren Atem hatte, der sollte am Ende siegreich sein. Wie sorgten Burginsassen vor, um jahrelange Belagerungen zu überstehen? Wie effektiv waren Katapulte wie die berüchtigte Blide, die damals als ein «instrumentum diabolicum», ein «Teufelswerkzeug» bezeichnet wurde? Und welche Rolle spielte eigentlich die psychologische Kriegsführung beim Kampf um die Burg?
