Reporter. Unser Aeschbi

Man könnte denken, seine grosse Routine hätte ihm mehr Gelassenheit gebracht. Doch das Gegenteil ist der Fall: Nach fast 40 Jahren vor der Kamera wird Kurt Aeschbachers Lampenfieber mit jedem Auftritt nur noch schlimmer. Denn «Aeschbi» ist Perfektionist. Er hasst es, Leute zu enttäuschen. Aeschbacher ist es gewohnt, dass man ihm Eitelkeit und «Rotlichtgeilheit» vorwirft. Dabei sei die Kamera nur Mittel zum Zweck, um die Informationen, die er seinen Gästen entlocke, in die Stuben der Zuschauerinnen und Zuschauer zu transportieren: «Ich liebe es, in die Seelen anderer Menschen zu blicken. Weil ich nun mal kein Psychiater bin, ist eine Fernsehsendung das ideale Mittel dazu.» Reporterin Helen Arnet begleitet ihn mit der Kamera zur jährlichen Modeschau des Luzerner Modelabels LU Couture, die «Aeschbi» just an seinem 70. Geburtstag moderiert, weil sich in seiner Agenda sonst kein freier Abend mehr finden liess