Der Krieg des Charlie Wilson (Charlie Wilson’s War)

Washington, 1980: Charlie Wilson (Tom Hanks) kommt aus Texas, ist Frauenheld und Kongressabgeordneter, meistens in dieser Reihenfolge. Trotz seines regen gesellschaftlichen Lebens hat Wilson ein Herz für Flüchtlinge, speziell die aus Afghanistan, die vor der in ihr Land einmarschierten Roten Armee fliehen mussten. Glücklicherweise sitzt Wilson in einem Komitee mit beträchtlichem Einfluss, da es zwischen Regierungsinstitutionen und der CIA vermitteln muss. Wilson engagiert sich für die Sache der Afghanen, tatkräftig unterstützt von einer seiner besten Freundinnen, der texanischen Multimillionärin und Kommunistenfresserin Joanne Herring (Julia Roberts). Dass Wilson bei seinem Privatkrieg weder auf grössere Hindernisse stösst, noch so richtig auffällt, hat er auch der Unterstützung des zynischen FBI-Agenten Gust Avrakotos (Philip Seymour Hoffman) zu verdanken. Die Politsatire (US 2007) von Mike Nichols zeichnet – auf einer wahren Geschichte beruhend – die fatalen Folgen von Wilsons Privatkrieg für die Aufrüstung des Militärs in Afghanistan nach