planet e.: Der Wert der Artenvielfalt – Peru
Weltweit wird das massive Verschwinden von Pflanzen und Tieren beklagt, liefert das Artensterben Schlagzeilen. Wozu überhaupt brauchen wir eigentlich Artenvielfalt? Wenn Lebensräume zerstört werden, verschwinden auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft. All das, was wir Menschen zum Überleben brauchen. Nirgendwo auf der Erde wurden mehr Arten wildlebender Tiere und Pflanzen dokumentiert als im peruanischen Manu-Nationalpark. Darunter auch rund zehn Prozent aller weltweit bekannten Vogelarten. Farbenprächtige Papageien und schillernde Kolibris gehören zu den bekanntesten Vertretern. Jaguare und Tapire schleichen durch die Wälder, während Riesenotter und Kaimane in den Gewässern jagen. Der Manu-Nationalpark in Peru ist grösser als Sachsen und überwindet zwischen den östlichen Ausläufern der Anden und dem Tiefland des Amazonas eine Höhendifferenz von rund 4’000 Metern. Gebirge, Bergwälder und ein riesiger Tieflandregenwald kennzeichnen die Region
