plan b: Lebenswert bis zum Ende
Jeder zweite Deutsche stirbt im Krankenhaus. Dabei ginge es auch anders: zu Hause, gut umsorgt und nicht allein. Die 37-jährige Jana ist sterbenskrank, drei Chemotherapien hatten keinen Erfolg. Trotzdem führt sie einen eigenen kleinen Laden. Über ihre Krankheit redet sie ganz offen. Der Tod als Tabu – in England soll damit jetzt Schluss sein. Immer mehr Bürger kümmern sich darum, das Sterben ins alltägliche Bewusstsein zu holen. London erlebt gerade einen Boom der sogenannten «Death Cafés». Dort treffen sich Menschen zu Tee und Kuchen, um mit Fremden über den Tod zu sprechen. Im südenglischen Plymouth werden Sterbende mit einer Vielzahl von Unterstützungsangeboten umsorgt und wieder aus den Krankenhäusern und Hospizen zurück in die Familien gebracht. Die Stadt ist, wie 140 Städte weltweit, eine «Caring Community», eine «Sorgende Gemeinde», und verfolgt ein zukunftsweisendes Konzept
