Lebenslinien. Der Käsekuchen meiner Mutter
Von Kindesbeinen an begeistert sich Karl Neef fürs Backen. Nach seiner Lehre als Konditor zieht er hinaus in die Welt, das Käsekuchenrezept seiner Mutter immer im Gepäck. Er bringt es bis zum Chef-Patissier auf einem Luxusdampfer. Karl verliebt sich und heiratet Ingrid. Sie kehren in seine Heimatstadt zurück. Doch dann wird der erfolgsverwöhnte junge Mann auf eine Bewährungsprobe gestellt, an der er beinahe verzweifelt. Sein erstes Kind kommt behindert zur Welt. Es dauert Jahre, bis Karl nicht mehr mit dem Schicksal hadert, sondern aktiv damit umgeht. Mit dem Geld, das er als Konditor verdient, baut er eine Behindertenwerkstatt auf, damit sein Sohn und andere Behinderte eine Zukunft haben. Sein zweiter Sohn kommt gesund auf die Welt und tritt in die Fussstapfen des Vaters. Nach dessen Tod 2011 führt er die Konditorei in Nürnberg weiter
