Das Leben und nichts anderes (La vie et rien d’autre)

Der französische Kommandant Dellaplane (Philippe Noiret) widmet sich zwei Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs der Suche und Identifikation von vermissten Soldaten. Auch die adlige Irène (Sabine Azéma), die mit Chauffeur anreist sucht ihren Mann. Dellaplane macht ihr klar, dass ihr Mann nur einer von 350’000 Vermissten ist und er bereits alles dafür tut, diese Zahl zu verringern. Als Irène ihren Mann beschreiben soll, kann sie sich allerdings nicht einmal mehr an seine Augenfarbe erinnern. Bei ihrer Suche lernt Irène dann die junge Alice (Pascale Vignal) kennen, die ihren Verlobten verloren hat und damit das gleiche Schicksal teilt. In der Zwischenzeit hat sich Dellaplane in Irène verliebt. Er findet heraus, dass Irène und Alice auf der Suche nach demselben Mann sind … Bertrand Tavernier widmet sich in seinem Spielfilm (FR 1989) der Aufarbeitung des Krieges und den Folgen desselben