Glauben, Leben, Sterben

Mit dem Prager Fenstersturz im Mai 1618 beginnt der Dreissigjährige Krieg und damit der letzte grosse Religionskrieg in Europa. Er weitet sich zu einem Flächenbrand aus, in den nahezu alle europäischen Mächte des damaligen Europa verwickelt sind. Erst als Millionen Menschen gestorben sind und der halbe Kontinent verwüstet ist, können sich Europas Katholiken und Protestanten im Westfälischen Frieden auf eine neue Ordnung des Zusammenlebens einigen. Warum das Ringen um die richtige Konfession zu einem solchen Gemetzel führen konnte, ist heute kaum mehr nachzuvollziehen. Schwer vorstellbar auch die Not und das Elend, die der Krieg über das Land brachte. Gibt es noch Spuren von dem Konflikt von einst? Wie steht es um den Glauben heute?