DOK. Die Jungs von Qarabaghi
«Die Jungs von Qarabaghi» begleitet die drei Afghanen fast zwei Jahre lang. Im Auftrag des Filmer Dölf Duttweiler sucht zudem ein Kamerateam aus Kabul die Familien in ihrer Heimatregion. In der Konfrontation mit den Aufnahmen aus Afghanistan erleben die Jungs, wie weit sie von ihren Angehörigen entfernt sind – nicht nur in Kilometern, auch gemessen an den Gewohnheiten ihres Lebens in der Schweiz. Zwei der drei Jungs leben in den Kantonen Zürich und Aargau bei Schweizer Gastfamilien, der dritte profitiert von der freiwilligen Unterstützung durch ein Rentnerpaar, das er «Grossmutter und Grossvater» nennt. Die engmaschige Betreuung zeigt, wie Integration gelingen kann. Der älteste der drei Jungs schliesst nach vierjährigem Aufenthalt in der Schweiz bereits eine zweijährige Lehre ab. Seither arbeitet er als Holzbearbeiter EBA, wohnt selbständig und zahlt monatlich Fürsorgegeld zurück:
