Lebenslinien. Nach dem Spiel

Babak Rafati wächst in Teheran auf. Die Eltern trennen sich, als Babak sechs Jahre alt ist. Ein Jahr später nimmt ihn der Vater mit nach Deutschland. In seiner Freizeit spielt er Fussball und träumt von einer Profikarriere. Als er feststellt, dass sein Talent dafür nicht ausreicht, beginnt er eine Ausbildung zum Schiedsrichter. Gleichzeitig lernt er Bankkaufmann und steigt  bis zum Leiter einer Sparkassenfiliale auf. Die Welt des Fussballs bestärkt seinen Perfektionsanspruch und sein Selbstbild des starken Mannes. Doch nach und nach wird ihm der Druck zu gross. Es unterlaufen ihm spielentscheidende Fehler, von da an wird jedes Spiel zur Qual. Ein Sportmagazin kürt ihn drei Mal zum schlechtesten Schiedsrichter des Jahres. Am 19.11.2011 sieht Babak Rafati keinen anderen Ausweg als Selbstmord. Gerade noch rechtzeitig wird er gefunden