Verschleppt und verkauft – Arbeitssklaven in Russland
In der Russischen Föderation arbeiten über eine Million Menschen unter sklavenähnlichen Bedingungen, so Schätzungen. Ein Missstand, der in Gesellschaft und Politik durchaus bekannt ist. Es geht um Arbeitssklaven wie Sascha. Er kam aus der Nähe von Moskau in die Hauptstadt, auf der Suche nach Arbeit, vertraute sich schliesslich einem Schlepper an. Der betäubte ihn mit KO-Tropfen. Sascha wachte in der Kaukasusrepublik Dagestan auf, in einer Ziegelei. Dort arbeitete er wochenlang ohne Lohn, bis er von Freiwilligen der Hilfsorganisation «Alternativa» befreit wurde. Alexey Nikitin und Zakir Ismailov sind die Köpfe von Alternativa. Der Film begleitet sie, wie sie Verschwundenen nachspüren – in den Ziegelbrennereien und auf den Bauernhöfen der Republiken, aber auch in Moskau selbst
