Ende eines Sommers (L’heure d’été)

Hélène (Edith Scob) lebt im Haus ihres verstorbenen Onkels, des Künstlers Paul Berthier, und verwaltet gewissenhaft dessen Nachlass. Zu ihrem 75. Geburtstag versammelt sich dort die ganze Familie: ihre drei Kinder samt Partnern und Enkeln. Ein seltener Anlass, da ihre Tochter Adrienne (Juliette Binoche) in New York lebt und ihr Sohn Jérémie (Jérémie Renier) in China. Hélène spürt, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt. Was geschieht mit dem Haus und dem Erbe des Onkels, wenn sie stirbt? Olivier Assayas arbeitet am Nerv der Zeit. So beleuchtet er in «Ende eines Sommers» (FR 2008) die Folgen der Globalisierung. Der Film wurde von der Los Angeles Film Critics Association 2009 als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet