Heidi

Die junge Heidi (Elsbeth Sigmund) wächst auf der Alp bei ihrem Grossvater, dem Alp-Öhi (Heinrich Gretler), zusammen mit dem gleichaltrigen Geissenhirten Peter (Thomas Klameth) auf. Eines Tages wird Heidi von ihrer Tante Dete (Elsie Attenhofer) aufgesucht, die in Frankfurt bei der vornehmen Familie Sesemann in Diensten steht. Klara (Isa Günther), die Tochter des Hauses, ist gehbehindert. Unter einem Vorwand entführt die Tante das ahnungslose Kind, damit es dem gelähmten Mädchen Gesellschaft leistet. Bald gewinnt Heidi mit ihrer Natürlichkeit und ihrem freundlichen Wesen Klaras Zuneigung und die Sympathie des ganzen Hauses, mit Ausnahme der gestrengen Gouvernante Fräulein Rottenmeyer (Anita Mey). Klara blüht auf, überwindet ihre Krankheit. Doch Heidi, die ihre geliebten Berge vermisst, leidet so sehr an Heimweh, dass sie schwer erkrankt. Luigi Comencinis Umsetzung (CH 1952) des Spyri-Stoffes ist bis heute die wohl berührendste Verfilmung