Der Traum von Olympia. Die Nazi-Spiele von 1936

Als Adolf Hitler am 1. August 1936 die Olympischen Sommerspiele von Berlin eröffnet, ist das zugleich der Startschuss für eine perfekte Inszenierung. Sport und Politik mutieren zu einer Symbiose, die Spiele werden zum Propagandafest der Nationalsozialisten – generalstabsmässig geplant und durchgeführt. «Der Traum von Olympia» zeichnet die Ereignisse vom Sommer 1936 nach. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht Wolfgang Fürstner, der Kommandant des Olympischen Dorfes. Sein Traum von Olympia zerplatzt, weil der aktive Nazi plötzlich als Jude eingestuft wird. Nach Abschluss der Spiele begeht Fürstner Selbstmord. Wolfgang Fürstner und Gretel Bergmann erzählen ihre persönlichen Geschichten von Olympia 1936. Aus ihrer Perspektive sieht der Zuschauer, was in Berlin damals wirklich geschehen ist und wie perfide die Nazis das Sportfest missbrauchten