Sleepless in New York
Regisseur Christian Frei hat sich für sein jüngstes Unterfangen nach New York begeben, unter Menschen mit Liebeskummer. Liebeskummer ist eines der stärksten Gefühle, das Menschen spüren. Die Anthropologin Helen Fisher hat als erste Forscherin weltweit damit begonnen, liebeskranke Menschen im Magnetresonanztomographen zu untersuchen. Immer wieder fragt sie sich, ob es die Natur mit dem, was in den Gehirnen Verliebter und von der Liebe enttäuschter Menschen abläuft, nicht doch ein bisschen übertreibt. Dort sind dieselben Regionen aktiv wie bei einer schweren Abhängigkeit von Heroin, Kokain oder Amphetaminen. Verliebte sind süchtig – und das ist, wie alle wissen, ein wunderschönes Gefühl. Wird man verlassen, nimmt diese Sehnsucht sogar noch an Intensität zu. Schliesslich wird sie aber vom Nervensystem als körperlicher Schmerz empfunden
