Tandem. Eine unbequeme Archivarin

Sabine Lange, Mitarbeiterin im Hans-Fallada-Archiv in Neubrandenburg, findet bei Umzugsarbeiten Ende der 1990er Akten aus der DDR-Zeit. Sie enthüllen, wie die Stasi den Fallada-Nachlass benutzte, um Forscher und Autoren systematisch zu bespitzeln. Unter ihnen war auch ein Doktorand aus den USA. Mehr als zehn inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit überwachten jeden seiner Schritte in der DDR. Bis heute spürt Sabine Lange die Folgen ihres Versuchs, den Skandal öffentlich zu machen.