Aufgeben eine Alternative?
In der baden-württembergischen Gemeinde Frickenhausen leben 75 junge Männer aus Gambia und mehrere syrische Familien. Suse, Roland, Eckardt und Antonie und mit ihnen der Arbeitskreis Integration betreuen seit mehr als zwei Jahren die Flüchtlinge. Eckardt unterrichtet Deutsch und Antonie begleitet die Geflüchteten bei Behördengängen. Der Wind ist rauer geworden in den vergangenen beiden Jahren, zäh und zermürbend sei die ehrenamtliche Arbeit, sagen die Helferinnen und Helfer. Wochenlang muss man auf Arbeits- und Ausbildungsgenehmigungen warten. Das dauert Arbeitgebern, Flüchtlingen und Ehrenamtlichen zu lang. Die meisten sind immer noch ohne Arbeit oder Ausbildungsplatz. Frustration greift um sich. Auch die Helferinnen und Helfer fragen sich, ob das alles noch sinnvoll ist
