Katholische Welt. Ökumene in Island
Als der Lutheraner König Christian III. von Dänemark 1535 an die Macht kam, verbat er die Ausübung des katholischen Glaubens. In Island wiedersetzten sich der amtierende Bischof und zahlreiche Gläubige bis 1550 dem Verbot der «Urkirche» und wurden dafür hingerichtet. Danach war der katholische Glaube 300 Jahre von der naturgewaltigen und mythenreichen Insel am äussersten Rande Europas verbannt. Zaghaft und bedächtig kehrten katholische Missionare 1850 zurück und wurden willkommen geheissen. Heutzutage ist die lutherische Kirche in Island Staatskirche und finanziell gut versorgt. Die katholische hingegen ist ausschliesslich auf deutsche Gelder angewiesen und wird durch Spenden des Osnabrücker Ansgar- und des Bonifatiuswerkes in Paderborn am Leben gehalten
