Wissen. Unfair geteilt?
Wirtschaftswissenschaftlich ist der Staat nicht die Summe seiner Bürger, sondern eine Maschine, die Geld umverteilt. In den vergangenen Jahren hat sich die Schere zwischen Arm und Reich weiter geöffnet. Diejenigen, die mehr Lasten tragen könnten, ziehen sich aus der Verantwortung zurück; diejenigen, die weniger leisten können, müssen mehr schultern. In der Folge bröckelt der gesellschaftliche Kitt, jeder wird sich selbst der nächste. Die OECD hat in einer Untersuchung auch festgestellt, dass Einkommensunterschiede keineswegs anspornen, sondern das Wachstum eher bremsen. Wie gerecht teilen sich die Bürger über ihren demokratisch gewählten Staat ihren Reichtum? Wie gerecht können sie teilen?
