Sternstunde Philosophie. Arundhati Roy im Gespräch

Ihr erster Roman «Der Gott der kleinen Dinge» erschien vor 20 Jahren. Ein Welterfolg. Nun legt sie mit «Das Ministerium des äussersten Glücks» ihren zweiten Roman vor. Dazwischen hat sich die Globalisierung- und Kapitalismuskritikerin als Kämpferin für die Aussenseiter und Unterdrückten engagiert und ist zum schlechten Gewissen Indiens avanciert. Sie erhob ihre Stimme für die «Adivasi», die indigene Bevölkerung Indiens, ebenso wie für die «Dalits», die sogenannt «Unberührbaren» des indischen Kastenwesens. Sie verurteilte die nukleare Aufrüstung, kritisierte den Hindu-Nationalismus unter Premierminister Narendra Modi und entzauberte den Mythos um Mahatma Gandhi