Bitter verdient
Jedes Jahr verlassen Jugendliche zwischen 17 und 20 Jahren ihre Dörfer in Yunnan, um in Liming, einer der reichsten Städte Chinas, zu arbeiten. Doch der Lohn hat seinen Preis: Die harte Arbeit in den Nähereien und die armseligen Lebensbedingungen machen die Menschen bitter und zerrütten ganze Beziehungen. Mit «Bitter verdient» setzt der chinesische Filmemacher Wang Bing seine gesellschaftskritische Chronik («Tiexi qu» 2002, «San zimei» 2011 und «Feng ai» 2013) mit desillusioniertem Blick auf das heutige China fort
