Wissen. Hilfsorganisationen am Tropf der Konzerne?

Hilfsorganisationen lassen sich zunehmend von Konzernen finanzieren – auch von umstrittenen Unternehmen der Nahrungsmittel-, Pharma- und Finanzindustrie. Ähnlich sieht es bei UN-Organisationen wie dem Welternährungsprogramm, der WHO oder UNICEF aus. Dabei mutieren sie selbst zu Grossunternehmen – mit Milliardenumsatz, strenger Hierarchie und Spitzengehältern für die Chefs. Können sie so noch glaubwürdige Anwälte der Armen und Akteure der Zivilgesellschaft sein?