Essay. Bilderverbote
Religionen, Philosophen oder Dichter sprechen Verbote von Bildern aus und verweisen auf die tieferen Ambitionen des Wortes, das sich als reiner Geist oder Gedanke versteht. Aber sind Exklusivitätsansprüche überhaupt noch zeitgemäss? Sind Bilder heute nicht nur selbstverständlich, sondern unentbehrlich in allen Bereichen des Lebens? Sind es vielleicht nur religiöse und philosophische Verstiegenheiten von gestern, die Vorbehalten gegenüber Bildern zugrunde liegen?
