Essay. Abschied von Eltern und Ahnen

Seit dem 19. Jahrhundert herrscht das Gesetz der dauernden Erneuerung. Menschen begreifen sich nicht mehr als ein Glied in einer langen Kette von Generationen, als Abkömmlinge unserer Vorväter. Wir erleben unser Handeln und Denken nicht als Fortsetzung dessen, was Väter, Mütter und Vorfahren einmal dachten und taten. Wir verstehen uns als Selfmade-Existenzen, die alles den eigenen Fähigkeiten und Tätigkeiten verdanken. Ein «Essay» über das Ende der Generationenketten