Perspektiven. «Der Mensch stellt Fragen und ist sich selber Frage»

Sein Sohn habe ihn von frühester Kindheit an mit Fragen nicht verschont und ihn unerbittlich herausgefordert, schreibt Leo Karrer in seinem Buch «Glaube, der das Leben liebt». Der Schweizer Theologe sieht hinter all dem Fragen auch immer die Suche nach dem Sinn des Lebens. Er tritt für einen Gott ein, der von Jesus verkündet wurde, einen liebenden Gott, der letztlich unbegreiflich, doch immer den Menschen zugewandt bleibt. Karrers Fazit: «Christsein ist der Mut zu wahrer Menschlichkeit»