Verwundete Erde (La terre outrageé)

Spielfilm (Frankreich / Ukraine 2011); Regie: Michale Boganim. Im ukrainischen Städtchen Prypjat geben sich an einem idyllischen Frühlingstag im April 1986 Anya und Piotr das Ja-Wort. In der Frühlingssonne pflanzt der Physiker Alexei mit seinem sechsjährigen Sohn Valery einen Baum. Dann zerstört die Explosion des Reaktors im nahe gelegenen Atomkraftwerk von Tschernobyl die Ruhe. Die Reaktorkatastrophe ist Ausgangspunkt für die Geschichte, die weit über den konkreten Fall hinausgeht. Der Film reflektiert die Frage nach der Bindung an den Ort, der für Heimat und Verwurzelung steht