Reflexe. Der Krieg kommt ins Kino

Als der Krieg 1914 ausbrach, war das Kino knapp 20 Jahre alt. Die kriegsführenden Mächte nutzten das junge Medium für Propagandazwecke. Die spektakuläre Schlachtenszenen der Propagandafilme waren auch beim Schweizer Publikum beliebt. Heute weiss man: Viele der Aufnahmen waren inszeniert. Der deutsche Historiker Alex Schürmann und der Schweizer Filmwissenschaftler Adrian Gerber diskutieren die cineastischen Strategien und Entwicklungen während des ersten Weltkriegs