Kontext. Hitlers Menschenhändler

Als sich gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die Niederlage der Deutschen Wehrmacht und der Achsenmächte abzeichnete, stemmte sich der ungarische Anwalt Rudolf Kasztner mit grosser Anstrengung Hitlers Tötungsmaschinerie entgegen. Er iniziierte einen Tauschhandel mit dem Ziel, ungarische Juden vor dem Tod in Auschwitz zu retten. Der Journalist Stefan Aust und der Historiker Thomas Ammann rollen in einem neuen Buch diese Geschichte auf. In «Kontext» schildern die beiden Autoren und der Schweizer Historiker Daniel Gerson den langen Weg der ungarischen «Austauschjuden» in die Freiheit, der durch die Schweiz führte