28. Internationales Filmfestival Fribourg
(medientipp) Vom 29. März bis zum 5. April findet das FIFF statt. Neben Werken der Brüder Dardenne erwartet die Festivalbesucher eine Retrospektive iranischer Filme.
Auch in der 28. Ausgabe des FIFF stehen Filme aus aller Welt im Mittelpunkt. Wie jedes Jahr wird der «Regard d’or», der grosse Preis des Festivals, an einen Beitrag im internationalen Wettbewerb verliehen. Auch die ökumenische Jury wird wieder dabei sein, um einen Film auszuzeichnen.
Werke iranischer Filmschaffender sind ausserhalb des Landes kaum bekannt – das will das Freiburger Festival ändern. Deshalb wird beim diesjährigen Festival eine ambitionierte Retrospektive über «Die Geschichte des iranischen Kinos» gezeigt. Die wichtigsten Meilensteine des iranischen Kinos seit 1933 werden von 14 Regisseurinnen und Regisseuren ausgewählt.
Die Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne präsentieren am ersten Wochenende des FIFF in der Sektion «Sur la Carte de …» Filme, die sie selber produziert haben. Damit wird das Wirken der einflussreichen Regisseure als Produzenten in den Vordergrund gerückt. Die Dardenne-Brüder wurden für ihr Schaffen bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihr Drama «L‘enfant» gewann 2005 den Templeton-Preis der internationalen kirchlichen Filmorganisation INTERFILM. Im Jahr 2002 wurden die Belgier für «Le fils» von der Ökumenischen Jury mit einer lobenden Erwähnung bedacht.
Das detaillierte Festival-Programm wird Anfang März auf der Homepage des FIFF bekannt gegeben.
