radioWissen. Vom Aschenkreuz zur Karwoche
«Einascheln» heisst es in Altbayern, wenn der katholische Pfarrer nach dem Gottesdienst am Aschermittwoch den Kirchenbesuchern die geweihte Asche auf die Stirn streut und sie daran erinnert, dass sie «Staub sind und zum Staub zurückkehren». Nicht nur im christlichen Kulturkreis gilt die Asche als Symbol von Tod und Vergänglichkeit, Reue und Busse, aber auch von Läuterung und Auferstehung. Hinter den bisweilen altmodisch anmutenden Ritualen und Regeln der Fastenzeit steckt ein spiritueller Sinn
