Fahrende pilgern nach Einsiedeln

Jedes Jahr in der letzten Juliwoche wird die Schwarze Madonna von Einsiedeln zur «Mutter der Zigeuner». Dann pilgern Fahrende für mehrere Tage in das Schweizer Dorf, um zu beten, zu singen und auf ganz eigene, bunte Art ihren Glauben zu feiern. Es sind vor allem Jenische aus der Schweiz, die nach Einsiedeln pilgern. Nach wie vor werden sie häufig ausgegrenzt, sind vielen Sesshaften ein Dorn im Auge. Zu Beginn stiess auch die Wallfahrt auf grosses Misstrauen bei der Bevölkerung von Einsiedeln. Heute gibt es weniger Verständigungsprobleme