Reflexe. «Was bleibt» – Familie als verletzliche Minimalzelle
In Michael Hanekes «Amour» nehmen Eheleute Abschied, bei Andreas Dresen stirbt ein Familienvater an einem Gehirntumor und in Hans-Christian Schmids «Was bleibt» zerbricht eine Familie an den Depressionen der Mutter. Während im Unterhaltungskino für die unter Dreissigjährigen Fantasy und Superhelden dominieren, kreist der europäische Autorenfilm um die Familie als verletzliche Minimalzelle der Gesellschaft – und trifft damit auf ein sehr interessiertes Publikum
