Tandem. Tote berühren

Eine Berührung sagt mehr als tausend Worte – dass das auch für den Abschied von einem verstorbenen Menschen gelten kann, mögen sich viele nicht vorstellen. Als die Mutter von Astrid Bischofberger starb, war es der Tochter jedoch ein dringendes Bedürfnis, sie zu waschen, anzukleiden und am offenen Sarg Totenwache zu halten. Es war ein Weg, ihren Tod im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen und sie langsam loszulassen. Was sie erlebt hat, bieten jetzt immer mehr Bestatter ihren Kunden an. Um noch einmal das Verhältnis zwischen Lebenden und Toten zu erkunden, hat die Autorin so ein Bestattungsunternehmen begleitet