Cinépassion-Weekend: Macht – Geld – Lust
(medientipp) Unbewusste psychische Prozesse und die Verführung durch Macht und Geld spielen bei ökonomischen Entscheidungen eine zentrale Rolle. Wir Menschen handeln irrational und verantwortungslos. Was motiviert uns, immer mehr zu wollen? Woher kommen Habgier und Machtgelüste? Gibt es gar eine Lust, andere und auch sich selbst zu ruinieren?
Die Psychoanalyse denkt in der ihr eigenen Weise über diese Fragen nach. Auch Filmemacher beschäftigen sich seit den Anfängen des Kinos mit diesen Phänomenen, und wie ein Traum kann auch der Film uns ganz neue Sichtweisen eröffnen. „Cinépassion Weekend“ zeigt fünf Spielfilme zum Thema Macht – Geld – Lust. Auf dem Programm steht neben dem Klassiker „Citizen Kane“ auch neuere Produktionen wie „Catch me if you can“ oder der Schweizer Film „Nachbeben“. Jeder Film wird nach der Vorführung von PsychoanalytikerInnen und von Fachleuten aus den Bereichen Ökonomie und Medien kommentiert und mit dem Publikum diskutiert.
„Cinépassion Weekend“ richtet sich an alle, die sich für den Einfluss seelischer Vorgänge auf wirtschaftliche Prozesse interessieren. Und die gutes Kino mögen.
Das detaillierte Programm ist abrufbar unter:
http://www.cinepassion.ch/programm/
Datum: Freitag, 27. und Samstag, 28. November 2009
Ort: Kino Studio Uto, Kalkbreitestrasse 3, 8003 Zürich
Kosten: Weekendpass: Fr. 60.— / Einzelbillett: 17.—
Vorverkauf bis 26. November: Kasse des Arthouse Movie, Telefon: 044 250 55 10; Restkarten an der Tageskasse im Kino Uto
| Cinépassion – Film und Psychoanalyse „Cinépassion“ nähert sich dem Medium Film aus psychoanalytischer Perspektive. In Zusammenarbeit mit der Zürcher Arthouse Commercio Movie AG zeigt „Cinépassion“ regelmässig ausgewählte Spielfilme, die anschliessend von Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytikern kommentiert und mit dem Publikum diskutiert werden. „Cinépassion“ findet zehn Mal jährlich jeweils samstags um 11 Uhr im Arthouse Kino Movie in Zürich statt. Bis Mitte Juni 2010 stehen Filme wie „Bin-Jip“, „Les Vacances de Monsieur Hulot“ oder „La Pianiste“ auf dem Programm. |
