Leben. Das zweite Leben eines weissrussischen Minenopfers

Aljoscha Talai war 17 Jahre alt, als er in der Nähe seines Elternhauses in der weissrussischen Stadt Orscha auf eine deutsche Mine trat, die dort seit dem Zweiten Weltkrieg im Boden lag. Aljoscha kam mit dem Leben davon, aber sein Körper war ein Torso, er verlor beide Beine und beide Arme. Heute ist Aljoscha Talai verheiratet, hat zwei Kinder und baut in seiner Heimatstadt Orscha ein Geschäftshaus. In Berlin, wohin ihn eine deutsche Hilfsorganisation eingeladen hat, lernt er mit Hilfe neuer Prothesen das Laufen