International. Frankreichs Regionalsprachen als Kulturerbe
Elsässisch, Bretonisch, Korsisch, Okzitanisch – zwei Jahrhunderte lang hat Frankreich seine Regionalsprachen unterdrückt. Im Zentralstaat sollte nur Französisch gesprochen werden. Aber demnächst tritt ein Verfassungsartikel in Kraft, der auch die regionalen Idiome zum kulturellen Erbe der Republik erklärt und ihnen juristisch eine Daseinsberechtigung gibt. Doch sind die Regionalsprachen noch zu retten?
