Kontext. Wie viel soziale Ungleichheit verträgt die Demokratie?
Mit der Finanzkrise wurde vielen Bürgerinnen und Bürgern in Europa bewusst, dass sich die soziale Ungleichheit in den letzten Jahren verstärkt hat. Befürchtet wird, dass der immense Staatskredit, der zur Rettung der Banken über die Köpfe der Steuerzahler hinweg eingesetzt wird, bald an anderen Orten fehlt, etwa im Bildungs- und Gesundheitswesen. „Kontext“ fragt die Philosophin Barbara Bleisch und den Ökonomen Rudolf H. Strahm, wie viel soziale Ungleichheit die Demokratie verträgt
