Leben. Fünfzehn Minuten für Frau M.
Frau M. hatte einen Schlaganfall. „Guten Morgen, haben Sie gut geschlafen?“, fragt die ambulante Altenpflegerin. Und wickelt Frau M. die Beine, rollt zügig die Bandagen ab, wechselt den Katheterbeutel, trägt ein paar Kürzel in die Dokumentationsmappe ein. „Tschüss, schönen Tag noch!“ – Schon sitzt sie wieder im Auto. Sie ist drei Minuten über die Zeit. Ohne ambulante Pflegedienste kommen viele alte Menschen morgens nicht aus dem Bett. Knappe Zeitvorgaben machen gute Pflege zum Kunststück
