Dienstags Religionsabend auf ORF2

(medientipp) Das Religionsmagazin „Kreuz & Quer“ auf ORF2 wird neu dienstags ab 22.30 Uhr ausgestrahlt. Die Sendung erhält mehr Sendezeit und wird nach Möglichkeit mit einem passenden Spielfilm ergänzt. In einem neuen Studiodesign widmet sich die Premiere vom 10. April dem Papst und der katholischen Kirche.

„kreuz & quer“ versteht sich als journalistische Antwort auf den zunehmenden Orientierungsbedarf im Bereich Religion, hält der Leiter von ORF-TV-Religion Gerhard Klein fest. Die leitenden Begriffe seien dabei kritische Distanz und respektvolle Nähe. Dank der Verlängerung der Sendezeit um 35 Minuten könne dieser Aufgabe noch besser nachgekommen werden. Pro Sendung werde man sich auf ein Thema konzentrieren und dieses aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Dabei wolle man den Blick verstärkt auch auf die Themenbereiche Ethik und Gesellschaft richten und Religion in Geschichte und Gesellschaft positionieren. Herzstück von „kreuz & quer“ wird wie zuvor eine Dokumentation sein. Zusätzlich sind gestaltete Beiträge, Studiogespräche, Live-Schaltungen und längere Diskussionen geplant, die durch ein Thema führen. Gemeinsam mit der Abteilung Film und Serien wird nach Möglichkeit im Anschluss auch ein passender Spielfilm geplant.

Die Premiere des neuen Religionsabends ist am 10. April dem Papst und der katholischen Kirche gewidmet. Der Abend beginnt mit der Dokumentation „Die Baustellen des Herrn“ über Benedikt XVI. und die Zukunft der Kirche. Sie entstand anlässlich des 80. Geburtstages des Papstes. Darauf folgen die Reportage „Das Kreuz der Armen“ über den vom Vatikan gemassregelten Befreiungstheologen Jon Sobrino, der in El Salvador lehrt, sowie ein Streitgespräch. Im Anschluss ist der Spielfilm „Mission“ (USA 1986) von Roland Joffé mit Jeremy Irons und Robert De Niro. Schauplatz ist eine Mitte des 18. Jahrhunderts von Jesuiten gegründete Missionsstation im südamerikanischen Dschungel.

Link:
religion.orf.at/projekt03/tvradio/kreuz/kreuz_u_quer.htm

Vorschau:

„kreuz & quer“. Wunschkind
Dienstag, 17. April, 22.30 Uhr, ORF2
Die Dokumentation „Engel auf Eis“ zeigt die Folgen der modernen Reproduktionsmedizin und stellt ethische Fragen, die in Los Angeles, dem Mekka der Reproduktionsmedizin, normalerweise nicht gestellt werden. Der Kontrapunkt bildet die Reportage „Das etwas andere Wunschkind“, die von der Entwicklung des Downsyndrom-Kindes Valentin erzählt. Es folgt ein Studiogespräch über die Reproduktionsmedizin und um Mitternacht der Spielfilm „A.I. – Künstliche Intelligenz“ (USA 2001) von Steven Spielberg.