Aula. Man braucht lange, um jung zu werden
Die letzte Lebensphase kann sehr ambivalent sein: Auf der einen Seite der körperliche Verfall, das Schwinden der geistigen Kräfte, auf der anderen Seite die neu gewonnenen Freiheiten, das Bewusstsein, dass man endlich die Zeit selbst gestalten und ohne Zorn zurückblicken kann – Intensität statt Betriebsamkeit! Wenn es um eine neue Kultur des Alterns geht, dann gilt es, diese Doppelgesichtigkeit zu tolerieren und mit ihr produktiv umzugehen
