Aula. Gewalt des Glaubens – Die Überprüfung eines problematischen Konzepts
Wohl kaum ein Begriff ist gegenwärtig mit Emotionen so aufgeladen wie der des Glaubens. Aus philosophischer Sicht könnte man annehmen, Glauben sei irrational und bedürfe der Aufklärung, doch so einfach ist die Sache nicht, wie die Philosophie der Pragmatisten verdeutlicht: Sie sind der Ansicht, dass auch die säkulare westliche Gesellschaft auf Prinzipien beruht, die zunächst einmal geglaubt werden müssen. Heidi Salaverría, Philosophin aus Hamburg, zeigt, welche erkenntnistheoretischen und gesellschaftlichen Konsequenzen aus diesem Ansatz folgen
