Menschen und Horizonte. Zweimal dem sicheren Tod entkommen

Sommer 1941. Es ist Samstagabend – Sabbat, als die Wehrmacht in Jacob Shepetinskis damals ostpolnische, heute zu Weissrussland gehörende Heimat einfällt. Er überlebt das Ghetto und wie durch ein Wunder eine Massenvernichtung, schliesst sich danach dem jüdischen Widerstand an und kämpft mit den Partisanen. Nach dem Krieg wird er im stalinistischen Russland zu zehn Jahren Zwangsarbeit und fünf Jahre Verbannung verurteilt. Der heute 85-Jährige blickt zurück – ohne Hass. Jacob Shepetinskis Lebensbericht ist unter dem Titel „Die Jacobsleiter“ im TVZ/Pano Verlag erschienen: http://www.pano.ch/neuerscheinungen/shepetinski_jacobsleiter.htm