Symposium zur Weltkonferenz Informationsgesellschaft WSIS

(medientipp) Die „Informationsgesellschaft“ ist eine Herausforderung für alle. Denn viele Menschen werden von Informationen, die über elektronische Medien wie dem Internet verbreitet werden, nicht erreicht. Diese ungleiche Verteilung von Informationen, die sowohl innerhalb als auch zwischen Gesellschaften entlang den unterschiedlichen wirtschaftlichen Voraussetzungen beobachtet wird, kann für die Betroffenen zu weiteren Benachteiligungen führen. Die Weltkonferenz der Vereinten Nationen zur Informationsgesellschaft (WSIS), die im Dezember 2003 in Genf stattfinden wird, hat zum Ziel, diesen „digitalen Graben“ zu überwinden. In der Vorbereitungsphase dieser Konferenz hat sich nun aber gezeigt, dass die gesellschaftlichen Probleme, die aus dem ungleichen Zugang zu den neuen Informations- und Kommunikationsmedien erwachsen, primär aus technischer und ökonomischer Sicht behandelt werden sollen. Um auch die sozialen und kulturellen Aspekte an der Weltkonferenz zur Informationsgesellschaft WSIS einzubringen, führen „Brot für alle“ und „Fastenopfer“ im Rahmen der Aktion „Verstehen verändert“ ein Symposium für Medienschaffende und Mitarbeiter/-innen von Nichtregierungsorganisationen durch.

Es referieren Antonio Hautle, Direktor Fastenopfer, Christoph Stückelberger, Zentralsekretär Brot für alle, Guillaume Chenevière, Direktor des Weltrates für Radio und Fernsehen, sowie Victor von Oeyen, Mitglied der CRIS-Campaign Lateinamerika. Unter der Leitung von Chantal Peyer und Matthias Dörnenburg werden die Forderungen von „Brot für alle“ und „Fastenopfer“ aus der Sicht ihrer Partnerorganisationen im Süden vorgestellt. Anschliessend werden unter anderen Marc Furrer, Direktor des Bundesamtes für Kommunikation, und Franziska Hügli, Leiterin Unternehmenskommunikation Tamedia AG, unter der Moderation von Catherine Aeschbacher die verschiedenen Erwartungen an die Weltkonferenz diskutieren. Am Nachmittag stehen diverse Workshops auf dem Programm: (1) Der Weltgipfel zur Informationsgesellschaft: Was steht für die NGO´s auf dem Spiel?, (2) Die Journalisten, Zeugen und Akteure des Informationsgipfels, (3) Wo sind zuverlässige Informationen über die Realität des Südens zu beziehen?, (4) Erweiterte Sichtweise: Digital Rendzvous, (5) Community Medias für die Informationsgesellschaft im Süden.

Die Teilnahme ist beschränkt, es wird um Anmeldung gebeten. Für Verpflegung und Dokumentation werden CHF 30.- erhoben.

Zeit: Donnerstag, 13. März, 9.30 bis 16.30 Uhr
Ort: Museum für Kommunikation, Helvetiastrasse 16, 3005 Bern
Information und Anmeldung: Symposium WSIS, c/o Brot für alle, Postfach 5621, 3001 Bern, Telefon: +41 (0)31 380 65 79, Fax: +41 (0)31 380 65 64, E-Mail: loembe@bfa-ppp.ch, Internet: http://www.verstehen-veraendert.ch
Kontaktadressen:
Fastenopfer, Matthias Dörnenburg, Telefon: +41 (0)41 227 59 21, E-Mail: doernenburg@fastenopfer.ch,
Internet: http://www.fastenopfer.ch
Brot für alle, Urs A. Jaeggi, Telefon: +41 (0)31 380 65 75, E-Mail: jaeggi@bfa-ppp.ch,
Internet: http://www.bfa-ppp.ch