Perspektiven. Glaube: Neurose oder Therapie?
Die einen bezeichnen Religiosität als „ekklesiogene Neurose“. Die anderen preisen sie als allumfassende Heilkraft. Zwischen pauschalen Befürchtungen und ebenso umfassenden Heilserwartungen gegenüber der Religion gilt es zu differenzieren, meint Bernhard Grom, Professor für Religionspsychologie und Religionspädagogik an der Hochschule für Philosophie in München. Er zeigt Möglichkeiten und Grenzen einer spirituellen Psychotherapie auf
