Schnabelweid. „Beechtele“ – Ruth Angst erzählt von alten Neujahrsbräuchen

Die pensionierte Handarbeitslehrerin Ruth Angst ist als Bauerkind in Wil aufgewachsen, dem Nachbardorf von Rafz, das ganz im Norden des Kantons Zürich liegt. Ende der 1930er-Jahre war dort zur Zeit des Jahreswechsels etwas los. Die Schüler feierten am 23. Dezember den Schulsilvester. Am Silvester spielten „d Chnabe“ ihre nächtlichen Streiche, am Neujahrstag vergnügten sich die Kinder mit „Bröögge“ und am 2. Januar traf man sich mit andern zum „Beechtele“. Ruth Angst erzählt aus dem reichen Brauchtum in ihrem prägnanten Wiler Dialekt