Filmfestival Mannheim-Heidelberg – Preisverleihung der oekumenischen Jury

(medientipp) Im Rahmen des 50. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg, das vom 8. bis 17. November stattgefunden hat, wurde im Rahmen eines oekumenischen Empfangs auch die seit 1963 bestehende kirchliche Jurypräsenz gewürdigt.

Die oekumenische Jury der Kirchen vergab ihren Preis an „En Kaerligedshistorie“ („Kira´s Reason – A Love Story“ oder „Kira sieht alles“) von Ole Christian Madsen, Dänemark. In ihrer Begründung schreibt die Jury, dass sich der Film durch eine differenzierte Darstellung der Innenwelt zweier Menschen auszeichnet. Dank exzellenter Ausdruckskunst der Schauspieler/-innen wird der Zuschauer mit einer noch wenig erschlossenen Seelenlandschaft konfrontiert.

Eine lobende Erwähnung der oekumenischen Jury geht an „Staroverci“ („Old Believers“, „Landschaften der Seele“) von Jana Sevciková, Tschechien.
Laut Jury gelingt es der Regisseurin, in behutsam poetischen Schwarz-Weiss-Bildern einer vergangen anmutenden Auenlandschaft die verborgene Glaubenswelt der Altgläubigen wie im Fluss der Orthodoxen Liturgie erleben zu lassen.

Mitglieder der Jury waren: Ariane Braunbehrens, Deutschland, Bernadette Meier, Schweiz, Dr. Anita Uzulniece, Lettland, Klaus Hinkelmann, Deutschland, Lothar Strüber, Deutschland